Sperrmüll


Was ist Sperrmüll?

Sperrmüll ist der Abfall, der auf Grund seiner Größe oder seines Gewichtes nicht in die Restmülltonne passt und somit gesondert entsorgt wird.

Die Erfassung:

  • Die Sperrmüllsammlungen sind ausschließlich für in Privathaushalten anfallende Abfälle bestimmt. Diese Leistungen werden aus der personengebundenen Grundgebühr der Abfallentsorgungsgebühren finanziert.
  • Das Grundstück auf dem der Sperrmüll anfällt, muss an die öffentliche Abfallentsorgung angeschlossen sein.
  • Der Sperrmüll wird nach Anmeldung bis zu 2 x jährlich haushaltsnah im Zeitraum März bis November vor dem Grundstück abgeholt.
Gewerbe:

Gewerbetreibende sind nicht berechtigt, die Leistungen der Sperrmüllabfuhr in Anspruch zu nehmen, da sie keine Grundgebühr entrichten müssen. Daher müssen Institutionen, Betriebe oder Bildungseinrichtungen und Gewerbe den bei ihnen anfallenden Sperrmüll in eigener Verantwortung und auf eigene Kosten einer Entsorgung zuführen.

Bei der Sperrmüllsammlung werden ausschließlich sperrige Gegenstände aus dem Haushalt mitgenommen!

Haushaltsauflösungen dürfen nicht über die Sperrmüllabfuhr abgewickelt werden!

Was gehört zum Sperrmüll?

Zum Sperrmüll gehört Abfall aus privaten Haushalten, der selbst nach einer zumutbaren Zerkleinerung wegen seines Gewichtes, seiner Sperrigkeit oder Materialbeschaffenheit nicht in die zugelassenen Restmüllbehälter passt, diese beschädigen oder das Entleeren erschweren könnte, wie

  • Möbel und Einrichtungsgegenstände: Tisch, Stuhl, Kommode, Schreibtisch, Sessel, Couch, Schrank, Bettgestell, Lattenrost, Regal, Spiegel
  • Gartenmöbel
  • Matratzen, Federbetten, Steppdecken, Kissen, Teppiche, Auslegeware, Fußbodenbelag
  • sperriges Spielzeug
  • Ranzen, Koffer (ohne Inhalt)
  • Blumenkästen
  • Jalousie / Rollo
  • 1 Tür und maximal 3 Fenster
Nicht zum Sperrmüll gehören:

  • Tapetenreste
  • Altkleider, Altschuhe
  • Abfälle aus Um- und Ausbaumaßnahmen wie Bauholz, Bretter, Balken, Paneele, Parkett, Laminat, Bauschutt
  • Erdaushub, Steine, Ziegel, Dachrinnen
  • Wand- und Deckenverkleidungen aus Styropor und Holz
  • Fahrzeugteile wie Motoren, Anhänger, Batterien, Fahrzeugsitze, Autoreifen
  • Heizkessel, Heizkörper, Öltanks, leere Ölbehälter
  • Baumstämme
  • Teichfolien und Teichwannen, Tierställe, Garten- und Gewächshäuser, Abdeckfolien
  • Gartenzäune
  • Sonderabfälle wie Lacke, Farben, Teerfässer, Altöl, Leuchtstoffröhren
  • Pappe, Papier und Kartonagen
  • Abfälle jeglicher Art in Tüten, Säcken und Kartons verpackt
  • Hausmüll, schadstoffhaltige Abfälle, Geschirr und kompostierbare Abfälle

Schneller und flexibler

Die Sperrmüllsammlung – das neue Abholsystem „auf Abruf“

Jeder Privathaushalt im Landkreis, der an die öffentliche Abfallentsorgung angeschlossen ist, kann bis zu 2 x im Jahr das kostenlose Abholen des Sperrmülls anfordern. Am besten immer dann, wenn einiges an Sperrmüll anfällt. Abgeholt wird der Sperrmüll von März bis November.
Beginn der Sperrmüllabfuhr: März 2018

Anmeldung möglich ab: Februar 2018

Wie erfolgt die Anmeldung?

Die Anmeldung erfolgt mit einer der sich im Abfuhrterminheft befindlichen Sperrmüllbestellkarten oder über unser Online-Bestellformular. Eine PDF-Version der Bestellkarte zum Ausdrucken befindet sich ebenfalls im Downloadbereich.

Wer meldet an?

Prinzipiell erfolgt die Anmeldung durch den Grundstückseigentümer, da dieser gegenüber dem Landkreis als Gebührenschuldner fungiert.

Wichtige Hinweise für Mieter und Vermieter:

Die Sperrmüllanmeldung durch Mieter oder Hausverwalter wird ebenfalls akzeptiert. Diese benötigen jedoch eine schriftliche Vollmacht vom Grundstückseigentümer. Ein Formular der Vollmacht ist im Downloadbereich zu finden, es genügt jedoch eine formlose Bestätigung des Grundstückseigentümers. Senden Sie die Vollmacht am besten mit der Anmeldekarte an das Amt für Abfallwirtschaft oder per E-Mail an abfallamt@lkson.de.

Eine telefonische Anmeldung ist nicht möglich!

Abholadresse und Kassenzeichen dürfen nicht fehlen

Jede Anmeldung wird dem Grundstück zugeordnet, bei dem der Sperrmüll tatsächlich anfällt. Deswegen ist es unbedingt notwendig, auf der Bestellkarte, dass dem Grundstück zugeordnete Kassenzeichen sowie den Namen des Grundstückseigentümers anzugeben. Das Kassenzeichen finden die Grundstückseigentümer auf ihrem jährlichen Gebührenbescheid. Mieter bzw. Bevollmächtigte erfragen das Kassenzeichen beim Grundstückseigentümer. Vergessen Sie nicht, die Bestellkarte zu unterschreiben.

Wichtig: Fehlt das Kassenzeichen auf der Bestellkarte, erfolgt keine Bearbeitung!

Tipp: Mieter und Eigentümergemeinschaften können sich zusammenschließen und die Abholung für ein Grundstück gemeinsam anfordern.

Nach Eingang und Überprüfung Ihrer Anmeldung im Amt für Abfallwirtschaft erfolgt innerhalb von 4 Wochen die Abholung ihres Sperrmülls. Ihren persönlichen Entsorgungstermin bekommen Sie mindestens eine Woche vorher direkt von der für die Sperrmüllabfuhr beauftragten Firma Remondis schriftlich mitgeteilt.

Das Amt für Abfallwirtschaft vergibt keine Entsorgungstermine und kann auch keine Auskünfte zur Terminvergabe geben!

Mieter in Großwohnanlagen setzen sich bezüglich der Sperrmüllentsorgung bitte mit den Grundstückseigentümern (Wohnungsbaugesellschaften bzw. –genossenschaften oder privaten Großvermietern) in Verbindung.

Was ist zu beachten?

Abweichender Bereitstellungsort In der Regel sind für die Sperrmüllbereitstellung die gewöhnlichen Standplätze der Restmülltonnen zu nutzen.

Weicht der Bereitstellungsort von der Grundstücksadresse ab (z.B. bei Sackgassen, nicht anfahrbaren Grundstücken o.ä.), geben Sie bitte ganz genau an, wo die Bereitstellung erfolgt. Die Angabe Ihrer Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse kann für weitere Absprachen hilfreich sein.

Damit dieses System gut funktioniert, müssen die Bestellkarten sorgfältig ausgefüllt werden. Insbesondere können keine Gegenstände nachgemeldet oder spontan dazugestellt werden. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass auf der Bestellkarte sowie im online-Bestellformular die genaue Anzahl der abzuholenden Gegenstände eingetragen wird. Nur so sind eine optimale Tourenplanung und eine verlässliche Terminvergabe möglich.

Pro Person und Jahr dürfen maximal 4 m³ Sperrmüll angemeldet werden. Diese Menge darf keinesfalls überschritten werden. Weiterhin sollten die Einzelstücke nicht schwerer als 70 kg und länger als 2 m sein, damit sie von den Müllwerkern problemlos in das Entsorgungsfahrzeug eingeladen werden können. Wer also zweimal im Jahr Sperrmüll anmelden möchte, meldet maximal 2 x 2 m³ pro Person an.

Die Bereitstellung:

Wie erfolgt die Abholung?

  • Zum vereinbarten Abfuhrtermin stellen Sie Ihren Sperrmüll erst am Abend vor der Abfuhr bzw. am Abfuhrtag bis 6 Uhr gut sichtbar und leicht erreichbar am Grundstück bereit. Sie müssen zur Abholtermin nicht anwesend sein.
  • Trennen Sie Möbelholz und Restsperrmüll. Achten Sie bitte darauf, dass kein fremder Sperrmüll dazugelegt wird.
  • Es wird nur die angemeldete Menge Sperrmüll mitgenommen.
  • Die Bereitstellung hat so zu erfolgen, dass keine Verkehrsbehinderungen entstehen.
  • Nach der Abfuhr der Sperrmüllgegenstände müssen eventuelle Verschmutzungen vom Antragsteller gereinigt und Gegenstände, die nicht mitgenommen wurden, zurückgenommen werden.
  • Haushaltsauflösungen dürfen nicht über die Sperrmüllabfuhr abgewickelt werden!
    Übrigens …

    Alles, was in einem Sack, Karton oder ähnlichem passt, ist auch klein genug für die Restmülltonne und somit kein Sperrmüll!

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